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Copyright © 2000 Michael Hoff Alle Rechte vorbehalten.

In der Kreuzbergkirche

Im Jahr 1627 erbaut unter dem Kurfürsten Ferdinand wurde die Kreuzbergkirche dem Orden der Servitenmönche anvertraut.

Im Mittelpunkt befindet sich der Baldachin-Altar.

Über dem Altar ist das Zeichen des Hochmeisters des Deutschordens zu sehen.

Hinter dem Altar und dem Fenster befindet sich das  Fürstenoratorium, der Gebetsraum des Kurfürsten.

Die Deckengemälden wurden 1745 von Adam Schöpf im Auftrag des Kurfürsten Clemens August geschaffen.

Sie wurden in der Zeit von 1992 bis 1998 restauriert.

Links vom Altar ist die Statue des heiligen Philippus Benitius, des ersten Generaloberen der Serviten zu sehen.

Rechts vom Altar befindet sich die Statue der heiligen  Juliana, der Gründerin der Servitinnen.

Die beiden Seitenaltäre stellen die Pestheiligen, den heiligen Sebastian und den heiligen Rochus dar, sowie die heilige Maria Magdalena als  Bäuerin.

Das Verkündigungsbild, links oben zu sehen, kam etwa um  1640 in die Kirche. Es ist eine Kopie des Gnadenbildes der Serviten aus deren Gründungskloster in Florenz.

Zwischen 1802 und 1820 litt die Kreuzbergkirche stark unter der Einquartierung französischer Kriegshorden während der französischen  Revolution. Die Kirche wurde zu einer Art Stützpunkt und somit auch zu Schlaff-, Feier- und Trinkgelageplatz.

Im Mittelgang der Kirche befindet sich eine Bronzeplatte.  Darunter führt eine Treppe zur Gruft der Serviten.

Ihre Toten sind bis 1802 hier beigesetzt worden.

Im Deckenfresko wird die Auffindung des heiligen Kreuzes  in Jerusalem durch die Kaiserin Helena gezeigt.

Die Putten mit den Leidenswerkzeugen zeigen was Christus erleiden mußte.

In der Seitenkapelle links befindet sich das Gnadenbild  der Gottesmutter.

Bei gutem Wetter ist von der Kreuzbergkirche aus der Kölner Dom zu sehen.

Am Rückpositiv ist das Zeichen der Serviten zu sehen: das S M die Krone, als Zeichen ihrer Königin Maria  und die sieben Blüten, erinnern an die sieben Gründerväter aus dem 13.  Jahrhundert.

Über der Orgel ist das Bild der Schmerzensmutter Maria zu sehen.

Die Kanzel ist mit besonderen Bildern ausgestattet:

- Die Jünger Jesu im Sturm auf dem Meer

- Christus gibt seinen Jüngern den Auftrag das  Evangelium zu verkünden

Im letzten Bild berichten die Apostel. Jesus hört zu und lädt sie ein auszuruhen.